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Synoden-Präses Heinrich: „Null Toleranz für die Täter“

Die Synode der EKD will das Thema sexualisierter Gewalt stärker auf ihren Tagungen verankern und mehr Transparenz für Betroffene schaffen

SCHUTZ VOR SEXUALISIERTER GEWALT IM PLENUM DER EKD-SYNODE
Die EKD will ihre Maßnahmen zum Schutz vor sexualisierter Gewalt verstärken und die Aufarbeitung konsequent voranbringen. Der Sprecher des Beauftragtenrates der EKD zum Schutz vor sexualisierter Gewalt, Landesbischof Christoph Meyns, zog eine gemischte Bilanz der bisherigen Schritte zur Aufarbeitung sexualisierter Gewalt.

EKD Synode 2021 Bremen

Betroffenenpartizipation in der EKD wird neu aufgestellt

Nach der Aussetzung des Betroffenenbeirats wurde von der EKD eine Expertin für Beteiligungs- und Partizipationsverfahren beauftragt, eine Expertise für einen gelingenden Neustart der Betroffenenpartizipation durchzuführen. Begleitet wird dieses Vorhaben durch eine traumatherapeutische Expertise. Ziel ist die Entwicklung eines Alternativmodells der strukturellen Betroffenenpartizipation auf Ebene der EKD, das in gemeinsamen Gesprächen zwischen dem Beauftragtenrat und den ursprünglichen Mitgliedern des Betroffenenbeirates diskutiert und weiterentwickelt wird. Dabei geht Gründlichkeit vor Schnelligkeit. Dass die Betroffenenbeteiligung auch in der Zwischenzeit gewährleistet bleibt, ist für EKD essentiell und von großer Bedeutung. Die EKD hat deshalb die Mitglieder und ehemaligen Mitglieder des Betroffenenbeirats angefragt, ihre Ideen, Vorstellungen und Kritik zu unterschiedlichen Themen und Fragestellungen einzubringen und ist dankbar, dass dieses auch weiterhin erfolgt. 



Weitere Berichte zur Synode der EKD

digitale 2. Tagung der 13. Synode der EKD 2021 in Bremen, 7.-10. November