Im Auftrag vom UKE  übersende ich Ihnen heute den Link zur Online-Befragung zur Evaluation von help. Dieser kann jetzt unter befragung-help.de (https://lime2.zis-hamburg.de/index.php/428958)

aufgerufen werden.


 

Den Link können Sie gern auch zur Weiterverbreitung an andere Personen nutzen, die die Anlaufstelle bereits in Anspruch genommen haben.

 

Bei Fragen melden Sie sich gern bei mir. 
14.03.2022 (DZ)


Die Online Studie  ist nun endlich final online.
Falls Sie auch hier teilnehmen möchten oder andere Betroffene kennen, die gerne teilnehmen würden, schicke ich Ihnen den Link: https://limesurvey.uni-hamburg.de/index.php/956775?lang=de…
13.03.2022 (DZ)

Klartext Aufklärung und

Aufarbeitung

sexualisierter Gewalt in der (EKD) 


Ich war jetzt sehr lange wegen einer komplexen Posttraumatischen Belastungsstörung in stationärer Behandlung.
Ich habe viel über mich nachgedacht, aber auch über die Menschen die in der Leitungsebene der Evangelischen Kirche Deutschland (EKD) Verantwortung tragen. Einige Würdenträger mich sehr verletzt. Dennoch werde ich gegenüber der Evangelischen Kirche Deutschland (EKD) meine Tonalität ändern.


Das heißt für mich ganz persönlich, dass ich nicht mehr verbal auf die Evangelische Kirche Deutschland (EKD) einschlagen werde. Ich setzte auf einen gemeinsamen Dialog. Dennoch bleibe ich sehr kritisch, und werde keinen Beschluss mittragen, von dem ich nicht überzeugt bin. Es geht um die Betroffene. 
Plattling 28.02.2022 (DZ)

Betroffenenbeteiligung

Bei der Aufklärung, Aufarbeitung sexualisierter Gewalt in der Evangelischen Kirche Deutschland (EKD) und der Diakonie Deutschland müssen Betroffene mit eingebunden werden. Betroffenenbeteiligung ist die stärkste  Waffe gegen sexualisierte Gewalt in der Evangelischen Kirche Deutschland (EKD).

Ich setzte mich für Betroffenenbeteiligung ein.(DZ)


Betroffenenbeteiligung

Betroffenenpartizipation in der EKD wird neu aufgestellt

Aufklärung und Aufarbeitung sexualisierter Gewalt
und anderer Gewaltformen in der Evangelischen Kirche
Deutschland (EKD) und der Diakonie Deutschland. 

Nach der Aussetzung des Betroffenenbeirats wurde von der EKD eine Expertin für Beteiligungs- und Partizipationsverfahren beauftragt, eine Expertise für einen gelingenden Neustart der Betroffenenpartizipation durchzuführen. Begleitet wird dieses Vorhaben durch eine traumatherapeutische Expertise. Ziel ist die Entwicklung eines Alternativmodells der strukturellen Betroffenenpartizipation auf Ebene der EKD, das in gemeinsamen Gesprächen zwischen dem Beauftragtenrat und den ursprünglichen Mitgliedern des Betroffenenbeirates diskutiert und weiterentwickelt wird. Dabei geht Gründlichkeit vor Schnelligkeit. Dass die Betroffenenbeteiligung auch in der Zwischenzeit gewährleistet bleibt, ist für EKD essentiell und von großer Bedeutung. Die EKD hat deshalb die Mitglieder und ehemaligen Mitglieder des Betroffenenbeirats angefragt, ihre Ideen, Vorstellungen und Kritik zu unterschiedlichen Themen und Fragestellungen einzubringen und ist dankbar, dass dieses auch weiterhin erfolgt. 

EKD-Pressemitteilung vom 10. Mai 2021

Betroffenenpartizipation in der EKD wird neu aufgestellt
 

Erfahrungen aus dem Betroffenenbeirat werden extern ausgewertet. Gremium wird zunächst ausgesetzt. Beteiligung bleibt gewährleistet

Die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) hat eine Neuausrichtung der Betroffenenbeteiligung an der Aufarbeitung sexualisierter Gewalt beschlossen. Nach den Rücktritten mehrerer Mitglieder aus dem vor einem knappen halben Jahr gegründeten Betroffenenbeirat und einem Antrag auf Auflösung aus dem Gremium heraus ist die bisherige Konzeption gescheitert. Dazu wird die Arbeit des bisherigen Gremiums zunächst ausgesetzt und extern ausgewertet, um die Perspektive der Betroffenen künftig noch besser einzubeziehen. Auf der Grundlage der Evaluation sollen gemeinsam mit den ursprünglichen Mitgliedern des Betroffenenbeirats neue Formen der Beteiligung diskutiert werden. 



„Die Beteiligung von Betroffenen an der Aufarbeitung sexualisierter Gewalt ist für die evangelische Kirche zentral und unverzichtbar. Daran halten wir fest. In der aktuellen Situation ist jedoch deutlich geworden, dass die bisher gewählte Form der Beteiligung an Grenzen gestoßen ist. Das ist für alle Beteiligten äußerst schmerzlich“, so der Sprecher des Beauftragtenrates, Landesbischof Christoph Meyns (Braunschweig). „Umso wichtiger ist es, dass jetzt genau geprüft wird: Welche Umstände haben zu den Rücktritten geführt? Was haben auch wir falsch gemacht? Welche Strukturen waren hilfreich, welche hinderlich? Auf Grundlage der Antworten und Erfahrungen wollen wir lösungsorientiert nach vorne blicken“, so Meyns.

Um die laufenden Prozesse der Aufarbeitung und Prävention auf EKD-Ebene auch im Übergang weiterhin voranzubringen, wird eine Beteiligung Betroffener mit Hilfe einer Interimslösung sichergestellt. Der Entscheidung für eine Neuausrichtung vorausgegangen waren mehrere Gespräche zwischen dem Beauftragtenrat der EKD zum Schutz vor sexualisierter Gewalt und den ehemaligen und verbliebenen Mitgliedern des Betroffenenbeirats. Dabei konnte allerdings kein Konsens über das weitere Vorgehen erreicht werden.

Seit der Konstituierung des Gremiums im September 2020 waren insgesamt fünf Mitglieder des zwölfköpfigen Gremiums zurückgetreten. Zudem gab es interne Konflikte zwischen den Mitgliedern des Betroffenenbeirates. Der Beauftragtenrat hatte eine Weiterarbeit des Gremiums schließlich als nicht möglich angesehen.

Die extern durchgeführte Evaluation soll in diesem Jahr abgeschlossen sein und neben einer fundierten Analyse auch Erkenntnisse für die künftige gelingende strukturelle Betroffenenpartizipation auf EKD-Ebene liefern. Die laufende Aufarbeitung auf Ebene der EKD wird dabei konsequent fortgesetzt. Landesbischof Meyns betont: „Wir wollen dazulernen und bleiben dran! Die Evangelische Kirche ist auf das Erfahrungswissen der Betroffenen angewiesen. Ein Neustart der Betroffenenpartizipation ist dafür zwingend erforderlich.“

Hannover, den 10. Mai 2021

Pressestelle der EKD

Carsten Splitt


Hintergrund:

Der Betroffenenbeirat war im August 2020 von der EKD berufen worden, um in strukturierter Art und Weise Perspektiven und Haltungen Betroffener sexualisierter Gewalt in die laufenden Entscheidungsprozesse einzubinden. Vorangegangen war ein Auswahlprozess, der sich an dem Verfahren des UBSKM bei der Einrichtung seines Betroffenenrates orientierte.  Der Betroffenenbeirat ist derzeit an allen laufenden Prozessen zur Aufarbeitung sexualisierter Gewalt in der EKD und der Diakonie beteiligt.

Ansprechpersonen für Betroffene sexualisierter Gewalt:

www.Anlaufstelle.help

www.ekd.de/Ansprechpartner-fuer-Missbrauchsopfer-23994.htm

Weitere Informationen zu den Maßnahmen gegen sexualisierte Gewalt unter:

www.hinschauen-helfen-handeln.de

www.ekd.de/missbrauch

©EKD

EKD-Pressemitteilung


Erfahrungen aus dem Betroffenenbeirat werden extern ausgewertet. Gremium wird zunächst ausgesetzt. Beteiligung bleibt gewährleistet







Ich bin ein Experte auf meinem Gebiet. Aber ohne mein Team wäre ich heute nicht da, wo ich bin. Ich liebe es, mit Gleichgesinnten zusammenzuarbeiten und mit meiner Leidenschaft und Kompetenz meine Ziele zu verwirklichen.

Zur Zeit wird in der EKD, zusammen mit Betroffenen an einer neuen Betroffenenbeteiligung auf Hochtouren gearbeitet.
Die erste Konzeption liegt vor. Ich habe nach langen Gesprächen dieser Konzeption zugestimmt. Sollte das Konzept umgesetzt werden, spreche ich persönlich von einem Meilenstein in der Aufarbeitungslandschaft.